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Haasis kritisiert pauschale Bankenabgabe

09.03.2010 – Pressemitteilung 21/2010

Haasis kritisiert pauschale Bankenabgabe

Berlin, 9. März 2010

Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Heinrich Haasis, hat Pläne zur Einführung einer pauschalen Bankenabgabe kritisiert. " Es kann nicht sein, dass die einen die Krise verursachen, die anderen aber dafür zahlen sollen", so Haasis heute in Berlin.

Die bisher öffentlich bekannten Pläne sehen vor, alle Kreditinstitute, unabhängig von ihrer Risikoneigung und Systemrelevanz, nach der Bilanzsumme zu einer Abgabe heranzuziehen.

"Damit zahlen vor allem Sparkassen und Volksbanken mit solidem Unternehmenskreditgeschäft. Das ist doch die falsche Schlussfolgerung aus der Finanzkrise", so Haasis.

Haasis forderte, mit Bankenregulierungen bei den wirklichen Verursachern der Finanzkrise anzusetzen. "Sehr risikogeneigte und systemrelevante Kreditinstitute müssen beschränkt werden. Diese notwendigen Schlussfolgerungen aus der Finanzkrise dürfen nicht dadurch überdeckt werden, dass bei stabilen Kreditinstituten Geld eingesammelt wird."

Für weitere Informationen oder Fragen:
Stefan Marotzke
Deutscher Sparkassen- und Giroverband
Charlottenstraße 47, 10117 Berlin
Telefon +49 30 20 22 55 110
Telefax +49 30 20 22 55 119
eMail: stefan.marotzke@dsgv.de

Michaela Roth
Deutscher Sparkassen- und Giroverband
Charlottenstraße 47, 10117 Berlin
Telefon +49 30 20 22 55 112
Telefax +49 30 20 22 55 119
eMail: michaela.roth@dsgv.de

www.dsgv.de

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