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Landgericht Berlin untersagt ARD Behauptungen aus Sendung "Und plötzlich ist das Haus weg" vom 16. Januar 2008

25.01.2008 – Pressemitteilung 007/2008

Landgericht Berlin untersagt ARD Behauptungen aus
Sendung "Und plötzlich ist das Haus weg" vom 16. Januar 2008

Berlin, 25. Januar 2008

Das Landgericht Berlin hat dem Westdeutschen Rundfunk sowie weiteren ARD-Anstalten bei Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250.000 Euro untersagt, zahlreiche Behauptungen aus der ARD-Sendung vom 16. Januar 2008 mit dem Titel "Und plötzlich ist das Haus weg - Wie Sparkassen die Kredite kleiner Leute verscherbeln" weiter zu verbreiten. Mit Hilfe des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) waren die betroffenen Sparkassen Wedel und Südholstein mit einem Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung mit Erfolg gegen eine ganze Reihe nachweislich falscher Behauptungen in dem Beitrag vorgegangen.

In dem Beitrag war fälschlicherweise der Eindruck erweckt worden, durch Sparkassen seien ordnungsgemäß bediente Kredite gegen den Willen der Kunden veräußert worden. Darüber hinaus waren an insgesamt drei Fällen von Sparkassenkunden zahlreiche falsche Behauptungen aufgestellt worden, die jetzt untersagt wurden. Losgelöst davon wurde in einem Falle (Schloßhotel in Mecklenburg) sogar ein Fall von Privatbanken fälschlich den Sparkassen zugeordnet. Wegen der Einzelheiten wird auf die Pressemitteilung 05/2008 des DSGV vom 17. Januar 2008 verwiesen, die beigefügt ist.

Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des DSGV, erklärte dazu: "Durch den WDR wurde den Sparkassen mit einer Vielzahl nachweislich falscher Behauptungen erheblicher Schaden zugefügt. Die Kunden wurden nachhaltig verunsichert und gegen Sparkassen aufgebracht, obwohl es dafür keine Grundlage gab. Zahlreiche Kunden haben sich wegen dieses Berichtes bei den betroffenen und anderen Sparkassen beschwert. In einigen Fällen ist es zu Kündigungen von Geschäftsverbindungen gekommen. Wir sehen den WDR und die ARD in der Verantwortung, in der Öffentlichkeit die falschen Tatsachenbehauptungen richtig zu stellen."

Für Informationen oder Fragen:
Stefan Marotzke
Deutscher Sparkassen- und Giroverband
Charlottenstraße 47, 10117 Berlin
Telefon +49 30 20 22 55 110
Telefax +49 30 20 22 55 119
eMail: stefan.marotzke@dsgv.de

Michaela Roth
Deutscher Sparkassen- und Giroverband
Charlottenstraße 47, 10117 Berlin
Telefon +49 30 20 22 55 112
Telefax +49 30 20 22 55 119
eMail: michaela.roth@dsgv.de

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